Robert Verch // Zeigen und Machen

Bestimmung - ein akustisches Stimmungsbild für Gaschwitz und Großstädteln

Markleeberg mausert sich Dank renaturierten Baggerseen vom Tagebaugebiet zum noblen Vorort Leipzigs. Allerdings führt der rasche Wandel auch hier und da zu einer Identitätskrise. Der Kulturbahnhof Gaschwitz e.V. möchte dieser mit dem Stipendium art as democratic practice begegnen und lud Cindy Cordt und mich zu einer Arbeit in den Ortsteilen Gaschwitz und Großstädteln ein.
Unsere Mission war es, den BewohnerInnen ein Forum zu schaffen bei dem Identität und Stimmung ohne Konfrontation verhandelt werden können. Eine altes Volkslied besagt: Böse Menschen haben keine Lieder - wo man singt, da lass' dich ruhig nieder. Mit einer Bürgerbefragung auf der Straße fanden wir heraus welche Geräusche und Lieder die BewohnerInnen mit ihrem Wohnort assoziieren. Bereits die Frage sorgte für Gesprächsstoff im überdurchschnittlich überalterten Wohngebiet. Die Antworten haben wir an die lokale Presse sowie an ansässige Musiker übergeben, die daraus einen Beitrag für das alljährlich stattfindende Stadtteilfest komponieren konnten.

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